#195 – 00010111

und dann ist heute auch schon montag und die normalität ist auch schon wieder eingetroffen

habe die vorlesung besucht, mitgeschrieben, aber nicht wirklich aufgepasst. immer wieder hat mich jemand zugetextet auf meinem iphone und innerhalb 90 minuten war mein akku von 100% auf 13% gesunken, da sagt noch einer, ich bräuchte kein neues.

nun, nach der vorlesung habe ich zuerst nur ein bisschen stoff wiederholt, da ich meine physik b prüfung schon in einer woche schreibe und nicht wirklich sicher im material bin, trotz allem wollte ich eigtl. noch zu den deutschen hochschulmeisterschaften, zumindest deren zwischenrunde, an der uni, um ein wenig badminton zu schauen, hatte dann aber doch beschlossen, dass es besser wäre, wenn ich ein paar aufgaben wiederholen würde.

ich also, in die bibliothek geschleppt und übungsaufgaben gerechnet, wiederholt und analysiert, nicht alle aber einige, sodass ich den rechenprozess verstanden habe. irgendwann um 17 uhr hatte ich dann auch die schnauze voll und bin abgezischt, also hab ich effektiv sag ich mal 3h etwas gemacht, da ich immer wieder auf facebook und quickmeme unterwegs war.

daheim angekommen gabs zu meinem frühstück bestehend aus einem kräuterbagel und cappucino und neben einem käselaugenstangensnack noch drei kleine kartoffeln mit schweinegeschnetzeltem und einem eiweißshake. groß veränderung des heutigen tages: ich war nicht im fitnessstudio, dafür aber in der halle. dort wollte ich eigtl. nicht sonderlich viel anstellen außer ein doppel oder zwei und daraus wurden ein doppel und ein einzel.

nun, während dem einspielen habe ich schon gemerkt wie viel schneller und agiler ich bin, wenn sich meine muskeln erholt haben. erinnern wir uns zurück, war mein freitagstraining nicht sonderlich intensiv, das wochenende nur ein paar bälle geschlagen und heute kein krafttraining. sofort habe ich gemerkt, dass ich wieder richtig laufe, richtig “dopse” und nicht aus der puste war. und das ist auch mein plan, langfristig. ich habe mich entschlossen eine einheit krafttraining zurückzufahren und die andere auf den sonntag zu verschieben, sodass ich erholungsphase vor dem badmintontraining und spieltag habe. das wird der Operation Mustard Rejection nicht sonderlich zusagen, aber ich musste über das wochenende eine sache bitter realisieren.

es reichen mir keine 3 monate oder ein halbes jahr strenge diät und vollgepackter trainingsplan, um das fett am bauch, welches ich über 18 jahre lang aufgebaut habe, wieder abzubauen. den feinschliff erhalte ich nur durch jahrelanger und richtiger ernährung und einem moderaten sportplan. gerade heute hatte ich es über die großen badmintonsportler und es gibt eine sache, die mich da sehr ermutigt: die Größe. viele der guten sportler sind nicht viel größer als ich oder sogar um einige centimeter kleiner. dennoch haben sie 10kg weniger auf den rippen und sind bombastisch durchtrainiert. das funktioniert nicht in ein paar monaten. wenn ich auf dieses hohe ziel hinauswill, muss ich mir in den arsch treten und langfristig dafür arbeiten.

ab und zu hapert es an der motivation, größtenteils aber am lebensstil und ich muss mich zeitens wirklich darauf konzentrieren, was ich eigentlich will in meinem leben, aber mit einer entscheidung habe ich schonmal den richtigen schritt gemacht. das projekt bleibt erhalten aber ist evtl. zum scheitern verurteilt. am ende vom tag zählt auch nicht das projekt, sondern das, was ich daraus gelernt habe und die erkenntniss kam jetzt schon nach drei wochen: so ein programm gibt dir vielleicht einen guten kickstart, eine gute position in die richtung wohin du willst, aber auf keinen fall das endziel.

mit dieser erkenntniss, der entscheidung und der umstellung, steht also der ultimate showdown am samstag an, wenn ich, hoffentlich, das einzel am spieltag #5 spielen darf. denn da wird sich zeigen, was das krafttraining gebracht hat, wenn meine muskeln sich gut erholt haben. das einzel heute verlief auch…positiv. der erste satz war kein problem, ich habe solide gespielt, ab und zu den ball verpennt und zum ende hin noch unnötige fehler gemacht, aber kam nie in eine knifflige situation. im zweiten satz hingegen wollte ich zu viel, wollte das spiel zu schnell beenden und bekam voll auf die fresse. meine angriffe scheiterten alle und endeten in fehlern, wodurch ich den satz auch schnell beendete, aber nicht zu meinen gunsten. glücklicherweise hatte ich das schnell genug realisiert und versuchte im dritten satz das spiel zu entzerren, meine ausdauer als stärke einzusetzen und geduldig zu spielen, was auch gut funktionierte. ich hatte teilweise eine 7:0 serie durch geschickte aufschläge und gutem taktieren. letztendlich war der dritte ein klares spiel für mich und ich ging relativ locker aus der partie, ohne schmerzen oder ausdauerprobleme.

mit meinen aufschläge bin ich allerdings nicht komplett zufrieden. wo die kurzen (im einzel) sehr gut platziert sind, ich bei einem kurzen konter allerdings oft den ball verschlafe bzw. relativ oft schnell gekontert wurde, waren meine langen aufschläge zu flach und zu kurz, wodurch der rally schnell beendet wurde. im dritten satz habe ich mich darauf konzentriert die langen hoch zu spielen und bei den kurzen aufzupassen, was nicht immer geklappt hat, aber die erkenntniss ist, wie gesagt, immer schonmal ein guter schritt.

ich denke mal, ich werde morgen relativ fit sein, hab mir noch nen shake reingeschlungen und acker morgen meine vorlesungen und das training ab. in diesem sinne…

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Posted on 23. January 2012, in General. Bookmark the permalink. Leave a Comment.

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